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  • Kompetente, langjährige Mitarbeiter

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Sakret Pflasterfugenmörtel S

Wasserundurchlässiger, hydraulisch abbindender, zementärer Fugenmörtel

Anwendungsbereiche:

  • Zum Verfugen von leicht bis stark belasteten Pflasterflächen, für Natursteine und Betonsteinen.
  • Zum Verfugen von Alt- und Neupflaster.
  • Zum Verfugen von Natursteinmauern.

Anwendung:

  • für Wand und Boden
  • für innen und außen

Eigenschaften:

  • hoher Frost- / Tausalzwiderstand
  • selbstverdichtend
  • leicht abwaschbar
  • wasserundurchlässig
  • normal erhärtend
  • plastisch bis schlämmbar einstellbar
  • angenehme und einfache Verarbeitung (Rundsand)
  • vielseitig einsetzbar
  • hand- und maschinenverarbeitbar
  • Körnung 0 – 4 mm Rundsand
  • Fugentiefe mindestens 40 mm
  • Fugenbreite mindestens 7 mm

Technische Daten:

  • Körnung: 0 – 4 mm Rundsand
  • Fugentiefe: mindestens 40 mm
  • Fugenbreite: mindestens 7 mm
  • Verarbeitungstemperatur: + 5 °C bis + 25 °C
  • Temperaturbeständigkeit: – 30 °C bis + 80 °C
  • Elastizitätsmodul, dyn.: ca. 27.400 N/mm²
  • Druckfestigkeit: ca. 35 N/mm² nach 28 Tagen (manuelle Verarbeitung)
  • Druckfestigkeit: ca. 40 N/mm² nach 28 Tagen (maschinelle Verarbeitung)
  • Wasseraufnahme: < 0,6 kg/m² h0,5
  • Biegezugfestigkeit: > 6,5 N/mm²
  • Frost-/ Tausalz Widerstand: Hoch nach SIA 262 / 1
  • Anmachwasser: pro 1 kg ca. 0,16 – 0,18 l
  • Reifezeit: ca. 3 Minuten
  • Verarbeitungszeit: ca. 45 Minuten
  • voll belastbar: nach ca. 7 Tagen

Untergrundvorbereitung:

    Die zu verfugende Fläche muss sauber, trocken, tragfähig und dauerhaft drainfähig sein. Ein Absacken des Pflasters unter Last aufgrund nicht genügender Tragfähigkeit führt zu Abrissen an den Fugenflanken. Bei befahrenen Flächen und entsprechend hoher Belastung (Befahrung) wird das Pflaster in ein ausreichend tragfähiges und drainfähiges Mörtelbett (z. B. Pflasterbettungsmörtel) verlegt. Um ein Abreißen der einzelnen Pflastersteine aus dem Mörtelbett zu vermeiden, muss in diesen Fällen eine Verfugung mit SAKRET Steinverguss ZPF in voller Steinhöhe erfolgen. Platten mit unter Verwendung einer Kontaktschlämme frisch in frisch verlegen. Um eine gute Haftung zu gewährleisten, ist eine Fugentiefe von mindestens 4 cm einzuhalten. Bei verformungsstabilem Mörtelbett und festem Verbund mit dem Stein oder der Platte kann die Fugentiefe auch geringer sein, 15 mm dürfen jedoch nicht unterschritten werden. Die zu bearbeitende Fläche ist sorgfältig vorzunässen, so dass zum Zeitpunkt des Einbringens des Produktes keine Saugfähigkeit des Pflasters an der Oberfläche vorhanden ist. Stehendes Wasser muss aus den Fugen entfernt werden. Die Pflasterflächen dürfen nicht eingespannt sein, angrenzende Mauern, Einbauten oder Ähnliches sind mit dauerelastischen Fugen zu versehen, ggf. sind auch Bewegungsfugen in der Fläche anzulegen.

Verarbeitung:

    In einem sauberen Gefäß mit sauberem, kaltem Leitungswasser knollenfrei anmischen. Nach der Reifezeit (siehe Technische Daten) nochmals gründlich durchmischen. Empfohlen wird ein Rührgerät mit 600 U / Min mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Die Masse auf der vorgenässten Fläche verteilen und mit Gummiwischer o. ä. ohne Lufteinschlüsse in die Fugen einbringen. Während des Ansteifens die Fläche mit Sprühnebel feucht halten. Probeflächen sind anzulegen.

Nachbehandlung:

    Nach dem Ansteifen des Materials (Material in der Fuge nicht mehr mit dem Finger eindrückbar) wird die Fläche genässt, mit hartem Besen (Schrubber) vorgewaschen und nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten intensiv nachgewaschen. Eine feuchte Nachbehandlung des abgebundenen Mörtels stellt das einwandfreie Erhärten sicher. Gefäße, Werkzeuge, etc. sofort mit Wasser reinigen, da im ausgehärteten Zustand eine Reinigung nur noch mechanisch erfolgen kann.

Lagerung:

    Witterungsgeschützt, auf Holzrosten, kühl und trocken. Angebrochene Gebinde sofort verschließen und innerhalb kürzester Zeit verbrauchen. Nicht angebrochene Gebinde bei sachgerechter Lagerung 12 Monate ab Herstelldatum haltbar. Chromatarm gemäß Richtlinie 2003 / 53 / EG, GISCODE ZP1.

Entsorgung:

    Ausgehärtete Produktreste unter Abfallschlüssel 17 09 04 als gemeine Bau- und Abbruchabfälle entsorgen.

Hinweise:

    • Die technischen Daten beziehen sich grundsätzlich auf + 20°C und 50% rel. Luftfeuchtigkeit. Tiefere Temperaturen verlängern, höhere verkürzen die angegebenen Werte. Das abbindende Produkt vor Sonneneinstrahlung, Zugluft, Frost und zu hohen ( > +30°C ) und zu niedrigen ( < +5°C ) Temperaturen schützen. Durch z. B. stellenweise unterschiedlichen Feuchtigkeitsgrad aus Unterkonstruktionen und Fugenmörtel bzw. der Umgebung kann es zu Farbtonunterschieden kommen. Für solche oder ähnliche Farbabweichungen im erstellten Fugennetz wird keine Gewährleistung übernommen. Je nach Steinbeschaffenheit kann nach dem Verfugen ein Schleier zurückbleiben. Den ansteifenden Mörtel nicht erneut mit Wasser aufrühren. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
    Bei den auszuführenden Arbeiten sind die einschlägigen Empfehlungen und Richtlinien, Normen und Regelwerke, mit geltenden Merkblättern sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen. Auf unterschiedliche Witterungs-, Untergrund- und Objektbedingungen haben wir keinen Einfluss. Anwendungstechnische Empfehlungen in Wort und Schrift, die wir zur Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters geben, sind unverbindlich und stellen kein vertragliches Rechtsverhältnis und keine kaufvertraglichen Nebenverpflichtungen dar. Die in dem technischen Merkblatt gemachten Angaben und Empfehlungen beziehen sich auf den gewöhnlichen Verwendungszweck. Mit der Herausgabe dieses technischen Merkblattes verlieren alle vorangegangenen Ausgaben ihre Gültigkeit.

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